Vata Morgana, 2012


5-Kanal Videoinstallation auf Monitoren, Projektion, Loop, ohne Ton, Videostills

Textausschnitt Columbus, Audiospur auf Telefon, 40 Videokasetten

Das autobiografische Werk „Vata Morgana“ handelt von der Abwesenheit eines Vaters. Aus einem persönlichen Videofundus werden kurze stille Sequenzen im Loop vorgeführt. Die Standbilder führen jeweils Innen- und Aussenräume vor. Die Mixed Media Installation zeigt nebst Videosequenzen einen Textauszug und eine Audiospur im Telefon. Es sind weitere Bruchstücke, die auf ein Gefühl der Absenz hinweisen. Der BetrachterIn ist gefordert, die unterschiedlichen Fragmente zusammen zu setzen.

«Seine Abwesenheit zog sich lange hin von jenem Augenblick an blieb er fast zwei Monate fort, zu lange um nicht versucht zu sein anzunehmen, dass er eine regelrechte Flucht angetreten hatte, dass es sich um so etwas wie Fahrerflucht oder zumindest die Auflehnung eines Mannes handelte, der vom Schicksal der Anderen unabhängig sein wollte.»

Christoph Columbus